

Nikon meldet sich mit einem weiteren Paukenschlag zurück. Noch im April, spätestens Anfang Mai, soll die neue Nikon D5000 in den Läden stehen und damit zum einen eine Antwort auf Canons neue 500D bieten und zum anderen die Lücke zwischen der schon ein wenig überholten Nikon D60 und der noch recht neuen Nikon D90 schließen.
Aber hier der erste Test von Fakten und Features.
Sensor, Autofokus und Auflösung:
Nikon setzt auf seinen nun schon bewährten CMOS mit 12,3 Megapixeln. Ein ISO-Bereich von effektiv 100 bis 6.400 kann gewählt werden. Die Wahl macht Sinn, denn dieser Sensor hat sich bei anderen Modellen bereits durch sehr niedriges Rauschen empfohlen. Der Autofokus arbeitet mit 11 Messfeldern, die man bereits von der Nikon D90 kennt.
Geschwindigkeit:
Die Aufnahmegeschwindigkeit liegt bei 4 Bildern pro Sekunde (NEF + JPEG). Ein mehr als solider Wert, der höchstens Profifotografen im Sport-Bereich nicht ausreichen könnte.
Schwenkbarer Monitor:
Nun aber gleich zum neusten Feature, mit dem sich die Kamera viele Freunde machen wird. Ausgerüstet ist sie nämlich mit einem schwenkbaren Monitor auf der Rückseite. Damit werden Aufnahmen über Kopf oder nah am Boden erst möglich, bzw. ohne Probleme machbar. Die Diagonale misst immerhin 6,9 cm und löst mit 230.000 Bildpunkten auf. Der Betrachtungswinkel beträgt 170°. Ein super Feature, welches ganz neue Möglichkeiten eröffnet.
Weitere Features:
Livebild mit Gesichts- und Motiverkennung kennt man im DSLR-Bereich ebenfalls noch nicht unbedingt. Weiterhin besitzt die Kamera einen Anschluss für das GPS-Modul GP-1. 19 Motivprogramme, interne Bildbearbeitungsfunktionen und ein HDMI-Ausgang runden die Features ab.
HD-Video-Funktion:
Nach der Nikon D90 ist dies die zweite Kamera mit HD-Video-Funktion. Eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln bei 24 Bildern pro Sekunde ist mit Sicherheit ein schönes Zusatz-Feature. Besonders wenn man bedenkt, dass man alle Objektive auch zum Filmen kreativ einsetzen kann.
Minus-Punkte:
Bei soviel Licht gibt es allerdings auch ein paar kleine Minus-Punkte. So verfügt die Kamera wie die kleinen Schwerstern D60 und D40 nicht über einen eigenen Autofokus-Motor. Um dieses Feature zu nutzen, muss das Objektiv also mit solch einem Motor ausgerüstet sein. Kleiner Lichtblick: Dies ist bei so gut wie allen Objektiven der letzten Jahre aus dem Consumer-Bereich der Fall.
Preis:
Interessant ist natürlich der Preis für diese neue Kamera. Dieser liegt ziemlich genau zwischen D60 und D90 bei ca. 750 EUR für den Body. Bundles mit gängigen Objektiven darf man bei ca. 800 bis 1.000 EUR erwarten.
Fazit:
Nikon bringt eine sehr interessante Kamera für Amateur-Fotografen auf den Markt, die aufgrund Ihrer "Fun-Features" wie schwenkbarer Monitor und Video-Funktion mit Sicherheit viele Freunde finden wird. Die Qualität des Sensors kennt man bereits, sodass hiermit auf jeden Fall super Ergebnisse erzielt werden können. Eine runde Sache!
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